• 9. März 2026

Landtagswahl 2026: Ein großer Erfolg!

März 9, 2026

Vielen Dank an alle Helfer, Unterstützer und Wähler! Die AfD wurde wieder von über einer Million Menschen gewählt und konnte die Zahl ihrer Sitze im Landtag von 17 auf 35 mehr als verdoppeln – ein echter Wahlsieg.

Landtagswahl 2026: Sitzverteilung im 18. Landtag von Baden-Württemberg
Landtagswahl 2026: Sitzverteilung im 18. Landtag von Baden-Württemberg
Landtagswahl 2026: Gewinne und Verluste bei den Zweitstimmen
Landtagswahl 2026: Gewinne und Verluste bei den Zweitstimmen
Landtagswahl 2026: Erststimmen-Ergebnis
Landtagswahl 2026: Erststimmen-Ergebnis
Landtagswahl 2026: Zweitstimmen-Ergebnis
Landtagswahl 2026: Zweitstimmen-Ergebnis

Die AfD-Ergebnisse im Neckar-Odenwald-Kreis

Landtagswahl 2026 im Wahlkreis 38 Neckar-Odenwald: Erstimmen
Landtagswahl 2026 im Wahlkreis 38 Neckar-Odenwald: Erstimmen
Landtagswahl 2026 im Wahlkreis 38 Neckar-Odenwald: Zweitstimmen
Landtagswahl 2026 im Wahlkreis 38 Neckar-Odenwald: Zweitstimmen

Die AfD hat im Wahlkreis 38 Neckar-Odenwald, welcher den gesamten Neckar-Odenwald-Kreis umfasst, wieder ein deutlich überdurchschnittlich gutes Ergebnis geholt.

  • Mit 12,4% Verbesserung haben wir unser Ergebnis im Vergleich zur Landtagswahl 2021 auf 24,8% verdoppelt.
  • Auch im Vergleich zum Landesergebnis von 18,8% liegen wir mit 24,8% weit darüber.
  • Erneut liegen wir in keiner einzigen Gemeinde unter 20%.
Landtagswahl 2026 im Wahlkreis 38 Neckar-Odenwald: Gewinne und Verluste bei den Zweitstimmen
Landtagswahl 2026 im Wahlkreis 38 Neckar-Odenwald: Gewinne und Verluste bei den Zweitstimmen

In der Gemeinde Hüffenhardt wurden wir, wie schon bei der Bundestagswahl 2025, wieder stärkste Kraft. Im Wahllokal Walldürn-Wettersdorf erreichte die AfD sogar 40,0% der Zweitstimmen. Im Kernort von Hüffenhardt 38,2%, in Walldürn-Gottersdorf 37,4%.

Landtagswahl 2026 im Wahlkreis 38 Neckar-Odenwald: Führende Parteien bei den Zweitstimmen in den Gemeinden
Landtagswahl 2026 im Wahlkreis 38 Neckar-Odenwald: Führende Parteien bei den Zweitstimmen in den Gemeinden

Auch in unserer Kreisstadt Mosbach wurde die AfD in einzelnen Wahllokalen stärkste Kraft: in der Lohrtalschule-West mit 32,3% (Grüne: 23,2%, CDU: 22,3%), in der Grundschule Waldstadt mit 32,8% (CDU: 25,5%), im Ökumenischen Zentrum mit 27,9% (CDU: 26,9%), aber auch in der Waldsteige-Grundschule mit 35,1% (CDU: 25,3%, Grüne: 21,5%).

In Buchen (Odenwald) kam es für manche vielleicht zur Überraschung: Im Wahlbezirk „Neues Rathaus“ kam die AfD auf 44,9% der Zweitstimmen (und sogar 45,1% der Erststimmen), auch im Kath. Kindergarten St. Elisabeth wurden wir mit 32,6% stärkste Kraft (CDU: 28,9%), im Sport-Kindergarten Wirbelwind waren wir mit großem Abstand führend (AfD: 43,1%, CDU: 26,1%), auch in der Feuerwache kamen wir mit 33,3% und in Bödigheim mit 34,3% klar auf den ersten Platz. Im Kindergarten Waldhausen war es mit 34,5% zur CDU mit 33,5% etwas knapp.

Unsere Ergebnisse (Zweitstimmen) in den Gemeinden des Neckar-Odenwald-Kreises:

GemeindeAfD-Ergebnis LTW2026
Hüffenhardt:31,4% (CDU: 28,2%)
Adelsheim (Wohnort von Peter Hauk, CDU):29,0% (CDU: 31,4%)
Osterburken:28,5%
Walldürn:27,2%
Schefflenz:26,9%
Aglasterhausen:26,8%
Buchen (Odenwald):26,5%
Seckach:26,2%
Haßmersheim:26,1%
Elztal:26,0%
Ravenstein:25,8%
Billigheim:25,7%
Obrigheim:25,3%
Höpfingen:24,2%
Fahrenbach:24,0%
Neunkirchen:22,7%
Hardheim:22,4%
Waldbrunn:22,3%
Limbach:22,2%
Zwingenberg:22,2%
Rosenberg:22,1%
Neckarzimmern:21,9%
Schwarzach:21,7%
Mosbach:21,6%
Mudau:21,6%
Neckargerach:21,4%
Binau:20,7%

Das gesamte Wahlergebnis im Neckar-Odenwald-Kreis:

Landtagswahl 2026 im Wahlkreis 38 Neckar-Odenwald: Ergebnistabelle
Landtagswahl 2026 im Wahlkreis 38 Neckar-Odenwald: Ergebnistabelle

Schade, dass chancenlose Kleinparteien wie die Freien Wähler wieder vollkommen sinnlos einer starken Opposition Stimmen abgezogen haben. Dasselbe gilt natürlich auch für die noch unbedeutendere WerteUnion (0,2% im Neckar-Odenwald) oder „dieBasis“ (ebenfalls 0,2%).

Die Direktkandidaten im Neckar-Odenwald-Kreis

Unser AfD-Direktkandidat Lukas Huber wurde offenbar als starker und sympathischer Kandidat wahrgenommen, denn sein Erststimmen-Ergebnis ist ähnlich dem Zweitstimmen-Ergebnis. Ganz anders hingegen das Ergebnis des Kandidaten für die Grünen, Arno Meuter. Sein Erststimmen-Ergebnis ist sehr viel schwächer als das Zweitstimmen-Ergebnis seiner Partei Bündnis 90/Die Grünen. Die Wähler im Neckar-Odenwald-Kreis hielten ihn offensichtlich für einen schlechten Kandidaten. Beim SPD-Direktkandidaten Patrick Haag ist es hingegen genau umgedreht: Während nur noch wenige die SPD wählen wollten (7,5% im NOK) bekam er mit 12,2% vermutlich die Erststimmen, die dem Kandidaten der Grünen fehlten.

Der CDU-Kandidat Peter Hauk bekam erwartungsgemäß mehr Erststimmen als die CDU Zweitstimmen. Das ist nicht verwunderlich, da er als langjähriger Abgeordneter und Minister natürlich eine höhere Bekanntheit hat, man „weiß, woran man ist“ (nämlich leeren Versprechungen, dass jetzt plötzlich alles ganz anders wird), selbst wenn man die CDU nicht wählen wollte (was eben die wesentlich weniger Zweitstimmen als Erststimmen zeigen), und es bot sich zudem in vielen Wahlkreisen auch für AfD-Wähler an, dass sie mit taktischem Wählen ein grünes Direktmandat verhindern wollten, indem sie ihre Zweitstimme zwar der AfD gaben, aber die Erststimme dem CDU-Kandidaten.

Da die CDU jedoch offiziell weiter keine Kooperation mit der AfD will (Brandmauer) und sich lieber wieder zum Juniorpartner grüner Politik macht, konnte es von uns auch keine Wahlempfehlung zur taktischen Wahl geben.

In einer repräsentativen Umfrage im Januar waren nur noch 42% gegen jede Zusammenarbeit zwischen CDU und AfD, eine relative Mehrheit war also für die Zusammenarbeit. Dass die CDU trotzdem an der Brandmauer festhielt, dürfte sie nun den über viele Monate sicher scheinenden Posten als Ministerpräsident und Seniorpartner gekostet haben – denn wer grüne Politik will, der wählt das Original. Die einzige Möglichkeit für Manuel Hagel, jetzt noch Ministerpräsident zu werden, wäre hingegen eine Koalition mit der AfD (und nicht nur eine punktuelle Zusammenarbeit) – eine sichere Mehrheit hätten im neuen Landtag auch CDU und AfD zusammen.

Die CDU wird also, um ihre Brandmauer zu schützen, auf das Amt des Ministerpräsidenten verzichten und sich wieder grüner Politik fügen. Verstehen kann man diese Prioritäten nicht.

Wie immer wird die AfD hingegen aber auch weiterhin Anträge nach ihrem Inhalt beurteilen und nicht danach, von wem sie kommen, wenn sie zustimmt oder ablehnt. Wir machen Sachpolitik statt ideologischem Schaden.

Landtagswahl 2026: Wahlkreis 38 Neckar-Odenwald im Vergleich zum Landesergebnis
Landtagswahl 2026: Wahlkreis 38 Neckar-Odenwald im Vergleich zum Landesergebnis

Ihre neuen AfD-Abgeordneten im Landtag von Baden-Württemberg

Die AfD erzielte das Direktmandat im Wahlkreis 35 Mannheim I. Dort wurde Dr. Bernhard Pepperl gewählt. Zudem ziehen somit 34 Kandidaten unserer Landesliste für Sie in den 18. Landtag von Baden-Württemberg ein. Folgende Personen vertreten daher die AfD künftig im Landtag:

1. Emil Sänze
2. Martin Rothweiler
3. Anton Baron
4. Daniel Lindenschmid
5. Dennis Klecker
6. Miguel Klauß
7. Bernhard Eisenhut
8. Carmen Haug
9. Karlheinz Kolb
10. Hans-Peter Hörner
11. Sandro Scheer
12. Alexsei Zimmer
13. Joachim Kuhs
14. Nikolaos Boutakoglou
15. Andreas Auer
16. Christian Köhler
17. Chris Hegel
18. Stephan Schwarz
19. Christian Schäfer
20. Emely Knorr
21. Stephan Köthe
22. Maximilian Gerner
23. Rüdiger Ernst
24. Hans-Peter Baur
25. Christine Schäfer
26. Sebastian van Ryt
27. Daniel Rottmann
28. Carola Wolle
29. Andreas Grammel
30. Christoforos Tsoulopoulos
31. Udo Stein
32. Kay Rittweg
33. Kurt Hermann
34. Uwe Freiherr von Wangenheim
35. Dr. Bernhard Pepperl

Wieso wurden die Grünen so stark?

Bedauerlich und unverständlich ist, dass bei der Landtagswahl 2026 über 30% den Grünen ihre Zweitstimmen gegeben haben. Einer Partei, der laut repräsentativer Umfrage für den SWR nur 13% Wirtschaftskompetenz zuschreiben. Und eine erfolgreiche Wirtschaft ist die Grundlage für unseren Wohlstand. Insofern zeigt die Landtagswahl 2026 wieder, dass viel zu viele Menschen rein ideologisch nach Haltung entscheiden – fernab von jeder Realität und den praktischen Auswirkungen ihrer Entscheidung. Auch das wird durch die SWR-Umfragen belegt, in denen nur 11% der Grünen-Wähler angegeben haben, dass die Lage der Wirtschaft für ihre Wahlentscheidung die größte Rolle spielt.

Laut SWR-Umfrage trauen auch mehr Menschen der AfD zu, Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen, doch es sind sogar mehr Menschen, die der AfD zutrauen, für soziale Gerechtigkeit zu sorgen, als den Grünen (nur 13%). Die Bürger haben gemerkt, dass man sich „grün sein“ leisten können muss – so haben z. B. vom Sonderweg bei der Grundsteuer in Baden-Württemberg auch primär Wohlhabende profitiert und meistens nicht die Normalverdiener, weil das Gebäude auf einem Grundstück keine Rolle mehr spielt.

Auch das zeigt die Absurdität, wenn die Grünen gleichzeitig stärkste Kraft werden.

Die AfD hingegen war wieder bei Arbeitern besonders stark. Den Menschen, völlig egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund, die nicht vom Sozialstaat leben, sondern für ihren Lebensunterhalt selbst aufkommen müssen und daher auch kritisch hinterfragen, wenn Mitmenschen auf Kosten anderer leben.

Landtagswahl 2026: Stimmanteile unter Arbeitern
Landtagswahl 2026: Stimmanteile unter Arbeitern

Die größte Kompetenz, die den Grünen zugeschrieben wird, ist „Klima“. Eine Ideologie und völlig irrationale Entscheidung, die offenbar so vielen Menschen wichtig ist, dass sämtliche anderen Schäden für Gesellschaft, Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit in Kauf genommen werden.

Die Wahlentscheidung für „grün“ von über 30% der Bevölkerung ist schlichtweg irrational, was auch die Frage nach Lösungen für die Zukunft bestätigt:

Landtagswahl 2026: Welche Partei hat die besten Antworten auf die Fragen der Zukunft?
Landtagswahl 2026: Welche Partei hat die besten Antworten auf die Fragen der Zukunft?

Besonders schade ist für den Neckar-Odenwald auch, dass insgesamt wieder die Parteien stark gewählt wurden, die im Hinblick auf unsere Krankenhäuser an Fallpauschalen (DRG-System) festhalten und damit die Zerstörung unseres flächendeckenden Krankenhaussystems vorantreiben. Die Klinik Mosbach wird das bald merken.

Auch die gravierenden Ausbaupläne für Windkraftanlagen scheinen insgesamt nur eine untergeordnete Rolle zu spielen. Nur in wenigen Gemeinden wie im betroffenen Schefflenz wurde besonders stark AfD gewählt – woraus die anderen Parteien regelmäßig das Fazit ziehen, dass ihre Politik doch richtig und akzeptiert wäre, und eben weitermachen wie gewohnt (und nicht gewollt).

Woher kamen die AfD-Wähler?

Die AfD verlor keine Wähler an die anderen Parteien, bekam jedoch viele Wähler von CDU, FDP, aber auch SPD, Grünen und Linken. Insbesondere aber Nichtwähler. Das spricht dafür, dass die AfD eben nicht nur aus Protest gewählt wird, sondern aus Überzeugung von unserem Programm und unseren vernünftigen Positionen, sonst würde sie regelmäßig auch wieder Wähler an andere Parteien verlieren.

Landtagswahl 2026: Wählerwanderung zur AfD
Landtagswahl 2026: Wählerwanderung zur AfD
Landtagswahl 2026: Wichtig für die Wahlentscheidung der AfD-Wähler
Landtagswahl 2026: Wichtig für die Wahlentscheidung der AfD-Wähler
Landtagswahl 2026: Gewinne der AfD in den Wahlkreisen in Baden-Württemberg
Landtagswahl 2026: Gewinne der AfD in den Wahlkreisen in Baden-Württemberg (Darstellung vom SWR)

Statistik zur Landtagswahl 2026

Wahlberechtigte: 7.773.341
Wähler: 5.406.852
Wahlbeteiligung: 69,6%
AfD-Wähler in Baden-Württemberg: 1.010.449 (Zweitstimme)
Wahllokale/Wahlbezirke: 11.570

Wahlberechtigte im Neckar-Odenwald: 108.571
Wähler im Neckar-Odenwald: 74.170
Wahlbeteiligung im Neckar-Odenwald: 68,3%
AfD-Wähler im Neckar-Odenwald: 18.211 (Zweitstimme)
Wahlbezirke im Neckar-Odenwald: 189

Alle hier genannten Zahlen zur Landtagswahl 2026 am 8. März 2026 basieren auf dem vorläufigen Endergebnis vom 9.3.2026.